BOA-Constructor

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Im BOA-Constructor, können Sie Ihren Bedingungen entsprechend den passenden Kompensator auswählen, technische Details auslesen und uns Ihre Anfragen zusenden.

Wählen Sie den gewünschten Kompensatorentyp aus:

Axialkompensatoren sind geeignet zur Aufnahme axialer Dehnungen in geraden Rohrleitungsabschnitten.

Darüberhinaus werden Axialkompensatoren eingesetzt:

  • zur Schwingungsdämpfung und Körperschallreduzierung an Pumpen und Kompressoren
  • als Abschlusskompensatoren bei Mantelrohren in der Fernwärme
  • in Abgasleitungen an Kesseln und Motoren für Wärmedehnungen und Schwingungen
  • als Ausbaustück an Pumpen, Armaturen und Plattenwärmetauschern
  • für gasdichte Wanddurchführungen von Rohrleitungen im Reaktorbau, Schiffsbau
  • im Behälter- und Apparatebau zur Aufnahme von auftretenden Differenzdehnungen

Vorraussetzung für die vielseitige Anwendung von Axialkompensatoren ist das Vorhandensein von entsprechenden Festpunkten und axialen Führungslagern.

Weitere Informationen entnehmen sie bitte unserer jeweils gültigen Druckschrift.

Angularkompensatoren eignen sich sowohl für die Kompensation langer Rohrleitungsstrecken in Fernleitungen als auch bei kurzschenkligen Kessel- und Maschinenhausleitungen für ebene und räumliche Rohrleitungssysteme.

Angularkompensatoren und Angular-Kardankompensatoren stellen im Gegenssatz zu Axial- und Lateralkompensatoren, die selbständige Kompensationseinheiten sind, ein Bauelement dar. Mindestens zwei und höchstens drei Angularkompensatoren bilden ein statistisch bestimmtes Gelenksystem. Ihre Wirkungsweise beruht auf einer Winkelbewegung der Stahlbälge, die in den technischen Datenblättern als zulässiger Winkelausschlag angegeben ist.

Angularkompensatoren werden im allgemeinen mit einer Vorspannung von
50 % eingebaut. Die Einbringung der Vorspannung erfolgt zwecksmäßigerweise am fertiggestellten Gelenksystem.
Je größer der Abstand der Angularkompensatoren gewählt werden kann, desto größere Dehnungen können von dem System aufgenommen werden bzw. um so geringer werden die Verstellkräfte.

Die durch den Innendruck entsteheneden axialen Reaktionskräfte werden durch Gelenkanker übertragen.

Weitere Informationen entnehmen sie bitte unserer jeweils gültigen Druckschrift.

Die Wirkungsweise der Lateralkompensatoren beruht wie die der Angularkompensatoren auf Winkelbewegungen der Stahlbälge. Die Dehnungsaufnahme ist abhängig von der Baulänge bzw. dem Balgmittenabstand. Je größer die Baulänge bzw. Balgmittenabstand, desto größer die laterale Dehnungsaufnahme.

Durch einen größeren Balgmittenabstand lässt sich die Verstellkraft des Kompensators reduzieren. Der Lateralkompensator ist im Gegensatz zum Angularkompensator eine selbständige Dehnungseinheit, die ein komplettes Zwei-Gelenksystem darstellt.

Die Lateralkompensatoren werden in der Regel mit 50 % der Dehnungsaufnahme vorgespannt eingebaut. Die Einbringung der Vorspannung erfolgt zwecksmäßigerweise am fertiggestellten System.

Die besonderen Merkmale:

  • Sehr geringe Festpunktbelastungen, da die Gelenkanker die Reaktionskräfte aus dem Innendruck übertragen
  • Größere Dehnungsaufnahmen pro Kompensator möglich
  • Geringere Anforderungen an die Rohrführungen. Auch Pendelhänger können ausreichend sein

Weitere Informationen entnehmen sie bitte unserer jeweils gültigen Druckschrift.